Download Jugendarbeit in selbstorganisierten Initiativen: by Diethelm Damm PDF

By Diethelm Damm

Used to be vermag Jugendarbeit - angesichts sprunghafter Kommerziali­ sierung oder konfrontiert mit Jugendarbeitslosigkeit? used to be vermö­ gen und brauchen Selbsthilfeinitiativen ? Welche Konzepte und Strukturen sind Selbstorganisationszielen förderlich? Welche U n­ terstützung benötigen die rarer werdenden Ehrenamtlichen und die zum Teil überforderten Hauptamtlichen? Bieten Koopera­ tionsnetze und Verbundsysteme neue Lösungsansätze für die seasoned­ bleme in den alten und neuen Bundesländern? Vor allem auf diese Fragen beziehen sich die Beiträge dieses Bu­ ches. Darin werden mehrere Modellversuche ausgewertet, die der Autor mitinitiierte und zum Teil über ein Jahrzehnt theoretisch und praktisch begleitete: Praxiserfahrungen eines regionalen Zen­ trums der Jugendarbeit und eines selbstorganisierten Ausbildungs­ projekts mit arbeitslosen Jugendlichen. Zudem wird das Verhältnis neuer sozialer Bewegungen zu klassischen Institutionen reflektiert - am Beispiel von zwei Jugendverbänden. Nur im Exkurs zur Gewerkschaftsjugend bezieht sich diese Stu­ die auf nicht selbst erhobene Daten. Alle anderen Erfahrungen ent­ stammen den vom Verfasser durchgeführten DJI-Handlungsfor­ schungsprojekten "Infrastrukturprobleme in Jugendverbänden" und "Jugendarbeit und selbstorganisierte Initiativen". Diese knüpfen zum Teil an Hypothesen eines vorangegangenen Forschungsprojek­ tes "Bedürfnisorientierte Jugendarbeit" an (vgl. Damm 1980, 1981). goal aller erwähnter Forschungsvorhaben conflict es nicht, den Ist-Stand bestimmter Jugendarbeitsfelder zu erheben. Vielmehr ging es darum, exemplarisch neue Möglichkeiten zu erproben - in Jugendarbeitsprojekten, die geeignet erschienen, Bedürfnisse von Jugendlichen und MitarbeiterInnen emanzipatorisch weiter zu entwickeln und sie zu deren Selbstorganisation zu befähigen.

Show description

Read Online or Download Jugendarbeit in selbstorganisierten Initiativen: Praxiserfahrungen und Konzeptentwicklung PDF

Similar german_10 books

Direktmarketing-Aktionen professionell planen: Von der Situationsanalyse bis zur Erfolgskontrolle

Prof. Dr. Heinrich Holland ist Inhaber des Lehrstuhl für Direkt- und Handelsmarketing, Statistik und Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Mainz. Außerdem lehrt er an der ecu enterprise university (EBS) und ist Stellvertretender Akademieleiter der Deutschen Direktmarketing Akademie (DDA).

Mittel- und langfristige Exportfinanzierung: Besondere Erscheinungsformen in der Außenhandelsfinanzierung

ATZelektronik informiert über neueste tendencies und Entwicklungen der Automobilelektronik. Auf wissenschaftlichem Niveau. Mit einzigartiger Informationstiefe. Das Fachmagazin ATZelektronik informiert Elektronik-Spezialisten über neueste Entwicklungsmethoden, elektronische Bauteile, zukünftige Fahrerassistenzsysteme, Bordnetz- und Energiemanagement, sowie viele weitere Bereiche.

Strategische Marketingplanung im Einzelhandel: Kritische Analyse spezifischer Planungsinstrumente

Vor dem Hintergrund wachsender Komplexitiit und sich beschleunigender Dynamik des einzelhandelsbetrieblichen Entscheidungsfeldes gestaltet sich die Pflege langfristig wirksamer Erfolgspotentiale von Unternehmungen zunehmend schwieriger. Aus der Perspektive der nach Existenzsicherung strebenden Einzelhandelsunternehmung ergibt sich die Notwendigkeit, sich verstiirkt mit strategisch ausgerichteten Fiihrungstechni ken auseinanderzusetzen und entsprechende Methoden der Marketingplanung zu nut zen.

Ambivalente Gesellschaftlichkeit: Die Modernisierung der Vergesellschaftung und die Ordnungen der Ambivalenzbewältigung

Das Buch zeigt die Bedeutung von Ambivalenz für den Vergesellschaftungsprozess auf. Dadurch wird ein neues Verständnis sozialer Ordnung als einer Vielfalt gleichzeitig nebeneinander bestehender Ordnungen ermöglicht.

Extra info for Jugendarbeit in selbstorganisierten Initiativen: Praxiserfahrungen und Konzeptentwicklung

Sample text

Die zuvor mit viel Anspannung und unter Aufbieten aller Kräfte entwickelte Euphorie schlug in Depression um: "Wir haben aufgesteckt! Wir machen jetzt alles korrekt! Keine alternativen Ausbildungsziele mehr, es sei denn, daß wir einen Betrieb noch während unserer Ausbildungszeit gründen werden. Politische Ansprüche haben wir fallengelassen, die zahlreichen Führungen haben wir abgesagt. Die UEisen-Pädagogik wird noch manchen Sturm überleben. " (Lernwerkstattbericht 1986) Dieses abrupte Umkippen der Stimmung zeigt, wie labil das psychische Gleichgewicht der Gruppe zu dieser Zeit war.

Im Gefühl sowohl von außen wie von innen verraten worden zu sein, lösten sich in der Lernwerkstatt die früheren V erbindlichkeiten auf: "Für die Leute ging's ... bergab. Es war der Tiefstpunkt, wo man schon überlegt hat, lohnt sich's überhaupt noch, jetzt Ausbildung weiterzumachen, wenn du eh keine Chance hast, wenn du nur diesen Quatsch mitmachen kannst, den sie dir vorschreiben ... Es ist dann alles so dahingeplätschert, man hat das auch erst mal jeder für sich irgendwie verdaut, keine Anforderung mehr untereinander gestellt, sei es nun pünktlich kommen oder Küchendienst.

Das Geld wurde zu dieser Zeit nicht nur in der Lernwerkstattgruppe - inkl. Meister und Geselle - gleich verteilt, sondern auch mit einem Mitlernling, der - da kein Altbewerber - nicht bezuschußt wurde. Die Jugendlichen wohnten in der Krebsmühle und verpflegten sich dort und halfen dafür der chronisch unterfinanzierten ASH mit Arbeitsleistungen und Krediten. Diese zweite Lernwerkstattphase, die von Anfang 1984 bis Frühjahr 1985 währte, forderte von den Jugendlichen großes Engagement, förderte Selbstbewußtsein, Selbstvertrauen und Selbständigkeit.

Download PDF sample

Rated 4.09 of 5 – based on 29 votes