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By Michael Strübel

Die vorliegende Schrift ist 1991 von der Philosophisch-Historischen Fakultiit der Universitiit Heidelberg als Habilitationsschrift angenommen und danach nochmals iiberarbeitet und aktualisiert worden. Bevor es dazu kam, haben mich meine Archiv- und Forschungsreisen, die von der Deutschen For schungsgemeinschaft unterstiitzt wurden, zu verschiedenen trans- und inter nationalen Organisationen gefUhrt. Der Offenheit von Interviewpartnem und der Bereitstellung von umfangreichen MateriaIien verdanke ich vieles, auch wenn die StoffUlle bisweilen die eigene Aufnahmekapazitiit iiberzustrapazie ren drohte. Genannt seien u.a. das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (Nairobi), verschiedene Organisationen und Gremien der Europaischen Ge meinschaft (Briissel, Luxemburg), die Wirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen fUr Europa (Gent), die Weltemmrungsorganisation (Rom), die En vironment security business enterprise (Washington), sowie die Enquete-Kommission "Schutz der Erdatroospbare" (Bonn). Das Europaische Hochschulinstitut in Florenz konnte mir durch das Jean Monnet-Fellowship bei der Herstellung der letzten Fassungen die inspirie rende Atmosphare des Diskurses und die bisweilen kontemplative Ruhe zum Schreiben bieten, die im deutschen universitiiren Lehrbetrieb schwer zu finden ist. Neben den wertvollen Anregungen der beiden Gutachter Prof. Dr. Klaus von Beyme und Prof. Dr. Manfred Schmidt will ich die inhaltlichen Impulse besonders hervorheben, die sich ergaben aus der Mitarbeit in der Sektion In ternationale Politik der Deutschen Vereinigung fUr Politische Wissenschaft und der interdisziplinaren operating team on Environmental stories in Flo renz. Eine Druckbeihilfe der Bundeszentrale fUr Politische Bildung ermog lichte die Publikation.

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29. 2 Zit. n. Helmut Weidner: Die Umweltpolitik der konservativ-Iiberalen Regierung, in: Aus PoIitik und Zeitgeschichte 47-48/1989, S. 16. 3 Zit. n. : Umwelt - weltweit. Berlin 1983, S. 5. Vgl. auch: Lynton K. Caldwell: International Environmental Policy, Durham (Duke Univ. Press) 1984, S. 19-57; hier wird besonders die Rolle der nicht-gouvernementalen Organisationen (NOO's) herausgearbeitet. - Was die Zitierweise angeht, so wird, internationalem Brauch entsprechend, bei ausliindischen Publikationen der Verlag mit angegeben.

So diese vorliegen - sei es von UNEP, ECE, EG-Kommission, OECD oder dem Umweltbundesamt, sei es von anderen InstituteD und Organisationen - wird davon Gebrauch gemacht. Doch dies ist methodisch bisweilen nicht einfach zu handhaben: Zu unterschiedlich sind meist die Me6verfahren, zu kurzfristig die Erhebungen und zu vage die Auswertungen, insbesondere dann, wenn national erhobene Daten auf einem internationalen Niveau als vergleichbar dargestellt werden. Zudem wird immer wieder ein Punkt erreicht werden, bei dem die Interpretation von Rohdaten, beispielsweise zur Wasserqualitiit von Fliissen oder Meeren, ein spezielles Fachwissen voraussetzt.

19 Trotzdem dauerte es ganze sechs weitere Jahre, bis die Sachverstiindigen ihre Reihenuntersuchungen und Erhebungen abschlossen, sich zu operablen politischen MaBnahme-Empfehlungen durchrangen und diese veroffentIichten. 20 Die Ursachenanalyse ergab, daB die Abwiisser ein Viertel der Stickstoffzufuhr und zwei Drittel der Phosphatzufuhr in den Bodensee ausmachten, - ein Drittel davon kam aus den Ufergemeinden, zwei Drittel mit den Zuflus sen aus dem Hinterland. 21 Die zunehmende Wasserverschmutzung mit Phosphaten und Nitraten, Hauptursache der Eutrophierung des Sees, ging zum groBten Teil auf das Konto privater Haushalte, der Rest - ein Drittel stammte aus der Landwirtschaft.

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