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By Harald Haarmann

Kurzbeschreibung

Europäische Sprachen weisen in Wortschatz und Grammatik erstaunliche Ähnlichkeiten mit östlichen Sprachen wie dem Persischen und dem Sanskrit auf. Wie kommt es zu dieser Verwandtschaft in einem so weiten Raum von Westeuropa bis Indien? Harald Haarmann beschreibt anschaulich, was once wir über die Ursprache der Indoeuropäer und ihre Urheimat in der südrussischen Steppe wissen, und erklärt, wie die berittenen Steppennomaden ab dem 4. Jahrtausend v. Chr. nach Westen und Osten gewandert sind, wo sie sich mit vorindoeuropäischen Kulturen vermischten und schließlich in Persien, Indien, Westeuropa und andernorts sesshaft wurden. Nicht nur die Sprachen der Indoeuropäer legen Zeugnis von dieser Entwicklung ab, sondern auch ihre Mythen sowie archäologische Funde.

Über den Autor

[Prof. Dr.] Harald Haarmann gehört zu den weltweit bekanntesten Sprachwissenschaftlern.

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Chr. ), die auf die Region im Nordwesten des Schwarzen Meeres gerichtet war. In der Gegend von Varna gab es einen begehrten Rohstoff, der in der Steppe knapp war, im Nordosten der Balkanregion dagegen mehr als ausreichend zur Verfügung stand: Salz (Nikolov 2008). Dies war eine der Motivationen für die Stoßrichtung der frühen Migrationen von Steppennomaden.  Chr. hervorrief. Das ökologische Gleichgewicht in der Steppe war weiträumig davon betroffen. ). ) trocknete der Steppengürtel kontinuierlich immer mehr aus, was zu einer Verknappung der nutzbaren Weideflächen führte.

Metallon ‹Metall›, kassiteros ‹Zinn›, kibde ‹Metallschlacke›, chalkos ‹Kupfer›. Chalkos steht in Beziehung zu chalke (bzw. kalche) ‹Purpurschnecke›. Dies ist ebenfalls ein vorgriechisches Lehnwort. Der Name für Kupfer ist also in Anlehnung an die rötliche Farbe des Metalls gewählt worden.  Chr. h. vor der Periode der indoeuropäischen Kontakte zu den Alteuropäern. Es ist daher folgerichtig, dass der Ausdruck für dieses Metall – wie überhaupt der allgemeine Terminus für ‹Metall› – aus der Sprache der Alteuropäer stammt und nicht zum Wortschatz der indoeuropäischen Grundsprache gehörte.

Diese Kontakte mögen zunächst friedlich gewesen sein, sie gerieten aber immer mehr zu militanten Auseinandersetzungen über die Kontrolle von Weideland, das natürlich von den Ackerbauern ebenso beansprucht wurde. Diese Region gehörte zum Einflussgebiet der Trypillya-Kultur (im Russischen: Tripolje), benannt nach einem Fundort südlich von Kiew. Die Verteidigung der Siedlungen in der Trypillya-Region gegen die eindringenden Leute aus der Steppe erlahmte schon nach kurzem, und die Nomaden-Clans etablierten sich als herrschende Gruppen über die lokale nicht-indoeuropäische Bevölkerung.

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