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By Carola Schulz (auth.)

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Zweifel los wUrden Organisationen dieser Art auch die Branchenebene berUcksichtigen mUssen, aber das Schwergewicht ihrer Verankerung dUrfte in den Betrieben liegen, und die Generalisierung der Interessen wUrde nicht auf dem Nenner branchenspezifischer Gebrauchswerteproduktion erfolgen, sondern entlang des - dann massenhaft vorhandenen KlassenbewuBtseins, sich gemeinsam in einer existentiell abhangigen gesellschaftlichen Position zu befinden. Denkbar ware etwa eine intergewerkschaftliche Umverteilungspolitik zwischen den 'reichen' und den 'armen' Zweigen der Organisation, die dieses gemeinschaftliche BewuBtsein ~ber den materiel len Ausgleich von Lohnhohenunterschieden noch verstarkte.

73 ) Und fUr diese Forderungen werden auch die Einzelgewerkschaften ihre UnterstUtzung leihen, kommt ihre ErfUllung doch allen Lohnabhangigen zugute, also auch ihrer je spezifischen eigenen Basis. Eines sollte am Ende dieses Abschnitts Uber die Selektivitat gewerkschaftlicher Interessenverarbeitung deutlich geworden sein: Die Frage, ob die Gewerkschaften sich an dem beschriebenen Kontinuum interessenverarbeitender Organisationen im Kapitalismus beteiligen oder nicht, fUhrt in die Irre der fruchtlosen GegenUberstellung 'reformistischer' und 'revolutionarer' Gewerkschaften.

Die Interessen von Warenbesitzern konnen einander - wie beschrieben - niemals grundsatzlich widersprechen, sondern sich stets nur graduell voneinander unterscheiden, sind aber daher das geeignete Interessen'material' zur Aufstellung grundsatzlich ausgleichsfahiger 'issues'. Gleichzeitig stellen sie innerhalb einer warenproduzierenden Gesellschaft die entscheidenden Interessen dar, die am wenigsten leicht Ubergangen werden konnen 49 ) und bilden damit auch das geeignete Arbeitsmaterial fUr diejenigen Organisationstypen, die sich gegenuber ihrer Basis durch materielle Erfolge legitimieren mUssen und aus Selbsterhaltungsgrunden gleichzeitig b~mUht sind, nicht gegen zentrale Mechanismen der Systemreproduktion zu verstoBen.

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