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By Peter Mambrey

1. 1 Einordnung der Partizipation (Beteiligung) Der Informationstechnik kommt in der gegenwiirtigen part der wirtschaftlichen, sozia len und kulturellen Entwicklung der Industriegesellschaften eine erhebliche Bedeutung zu. Sie priigt Inhalte und Abliiufe in Wirtschaft und Verwaltung, im Dienstleistungs und im privaten Sektor. Schlagworte wie informierte oder Informationsgesellschaft signalisieren die neue Qualitiit, die mit der Nutzung moderner Informationstechnik er wartet oder behauptet wird. Mit der Anwendung der Informationstechnik gehen eine Reihe von Veriinderungen ein her fiir diejenigen, die mit dieser Technik arbeiten, von ihr Zuarbeit/lnformationen er halten oder in anderer Weise mit ihr in Beriihrung kommen. Mit ihnen haben sich eine groBe Anzahl von Arbeiten befaBt11. Besondere A ufmerksamkeit fan den die Wirkungen 21 der Informationstechnik auf den Bereich der Arbeit, aber auch auf die Klienten oder l Biirger. three Dariiber hinaus werden Veriinderungen generellerer artwork diskutiert, die sich auf den (mediatisierten) Realitiitsbezug, Verschiebungen in der shape und dem Inhalt der Freizeitgestaltung und den weitergehenden kulturellen Wandel durch die Nutzung von Informationstechnik beziehen (vgl. Haefner 1980). Das Sichtbarwerden von un erwiinschten Wirkungen auf einzelne Gruppen wurde und wird zum AniaB genommen, nach einer Beriicksichtigung der Betroffeneninteressen bei der Anwendung der Technik zu suchen. Wir wollen uns in dieser Arbeit mit Steuerungsmoglichkeiten der Technik gestaltung bei der Einfiihrung in Betrieben und Verwaltungen befassen. Bei den verschiedenen Versuchen der examine von Anwendungswirkungen fiir den di rekten Benutzer sind sehr unterschiedliche und z. T. widerspriichliche Ergebnisse er arbeitet worden.

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Wir unterstellen dabei - wie die konfliktorientierte Position - eine Unterschiedlichkeit von Zielen undlnteressen der beteiligten Gruppen, die nicht nur auf vordergriindigen Perzeptionen oder MiBverstandnissen beruht, sondern substantieller Natur ist. Die Zieldifferenzen werden zumindest zum Teil als inkompatibel betrachtet und definieren einen "Konflikt" (vgl. Morton Deutsch 1969; Robey/Farrow 1982, 74). Dieser Konflikt bildet den "handlungsaktivierenden Ausgangspunkt und finalen Bezugspunkt der (...

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5 U nterschiedliche Ansatze der Beteiligung 17 allerdings nicht mit dem Ziel der Konkordanz, sondern der Optimierung der eigenen Nutzenbilanz im Wettkampf der konkurrierenden Interessen. Von den Verfechtern insbesondere einer gewerkschaftlichen Gegenmacht-Strategie von Systementwicklung wird ein Interessengegensatz zwischen Organisationszielen (Kapital) und Arbeitnehmerinteressen (Arbeit) gesehen, der durch ein Aushandeln nicht aufgehoben werden kann. Die Metaziele der Vertreter dieser Entwicklungsphilosophie gehen iiber die Verbesserung der Arbeitssituation hinaus in Richtung eines Beitrages zur Verwirklichung industrieller Demokratie bis hin zur Selbstbestimmung.

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