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By Ralf Michael Ebeling

Die Notwendigkeit der Beschaffung weiteren Eigenkapitals stellt personenbezogene Unternehmungen, d. h. Unternehmungen, die von wenigen natUrlichen Anteilseignern beherrscht werden, in vielen Fallen vor besondere Probleme. Das ist vor all em dann der Fall, wenn als Ausweg nur die Beteiligungsfinanzierung bleibt, d. h. die Eigenkapitalbe schaffung durch Beteiligung nicht zum Kreis der beherrschenden Anteilseigner zah lender Personen. Die Beteiligungsfinanzierung bedarf der zielgerichteten Gestaltung, wobei einerseits das Interesse der beherrschenden Anteilseigner, ihre beherrschende Stellung auf Dauer zu erhalten, und andererseits deren Vermogensinteresse zu berucksichtigen sind. Damit ist der Gegenstand der vorliegenden Arbeit angesprochen. Es wird systema tisch herausgearbeitet, welch vielfaltige Gestaltungsmoglichkeiten der Beteiligungsfi nanzierung durch die Emission borsengehandelter Wertpapiere bestehen, und es werden diese Gestaltungsmoglichkeiten umfassend aus der Sicht der berrschenden Anteilseigner beurteilt. Es konnen Aktien oder eigenkapitalmaBig ausgestaltete Ge nuBscheine emittiert werden, die emittierende Gesellschaft kann die Rechtsform der Aktiengeselschaft oder der Kommanditgesellschaft auf Aktien haben, die Emission kann von einer Gesellschaft vorgenommen oder die Unternehmung kann rechtlich in mehreren Gesellschaften organisiert werden, damit mehrere Gesellschaften Beteili gungspapiere emittieren konnen (Konzernlosung). SchlieBlich bestehen vieltaltige Moglichkeiten zur Ausgestaltung der Vermogens-und Verwaltungsrechte der Beteili gungskapitalgeber wie der beherrschenden Anteilseigner.

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Grundziige der Zulassung von Wertpapieren zum Handel und zur amtlichen Notierung, 13. , Frankfurt a. M. 1985. Diese Veroffentlichungen beziehen sich zwar noch auf das alte Recht. Der formale Ablauf des Zulassungsverfahrens ist aber im wesentlichen durch die Reform unverandert geblieben. 2) Vgl. : BOrsengesetz, Mlinchen 1976, § 36 Rdnr. 10. 3) Das Recht der Teilnahme am Handel umfaBt offensichtlich in Zukunft auch die Teilnahme am Handel im sogenannten geregel ten Markt. Dies kann daraus geschlossen werden, daB der geregelte Markt ebenfalls offentlich-rechtlich organisiert ist und auch rechtlich an der Borse stattfindet.

S. 189. Vgl. ferner CLAUSSEN, C. : Pladoyer fur den Freiverkehr, in: ZfgK, 37. Jg. (1984), S. 706-713, hier S. 710. 2) Vgl. CLAUSSEN, C. /ULMER, P. ): Festschrift fur Walter STIMPEL zum 68. Geburtstag am 29. November 1985, Berlin, New York 1985, S. 1049-1064, insbes. S. 1056-1064. 3) Vgl. : Die AktienbOrsen und ihre Teilmarkte, in: AG-Report 1984, S. R 94-R 100, hier S. R 95. , Nr. 914. 5) Vgl. , S. 846. 6) Vgl. , S. 190. - 35 gekommen sind, liegen innerhalb dieser Spanne. Gegenuber dem amtlichen Handel und dem geregelten Markt ist das Niveau des Kapitalanlegerschutzes zumindest formal niedriger.

801. 2) Vgl. : Die Hauptversammlung der Aktiengesellschaft, 3. , DUsseldorf 1967, S. 74. 3) VgI. , S. 257 f. - 29 fentlichen. GenuBscheine fallen nicht unter diese Vor- schrift. Denkbar ist aber, daB die Zulassungsstelle einer Gesellschaft, eine werden, von der ausschlieBlich GenuBscheine gehandel t entsprechende Auflage macht. Andernfalls scheint es wirtschaftlich geboten, daB eine solche Gesellschaft freiwillig Zwischenberichte veroffentlicht. 1 Rechtsgrundlagen und Wesen Der sogenannte "geregelte Markt,,2) kann seit dem 1.

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