Download Ansätze und Perspektiven der Institutionentheorie: Eine by Rainer Schmalz-Bruns PDF

By Rainer Schmalz-Bruns

Die vorliegende Arbeit ist aus dem Diskussionszusammenhang der Sektion "Politi­ sche Theorie und Ideengeschichte" in der DVPW hervorgegangen, die seit einigen Jah­ ren auf kontinuierlich stattfindenden Arbeitstagungen in fachübergreifender Perspektive das Projekt einer Theorie politischer Institutionen verfolgt hat. Dabei haben gerade die Diskussionen mit Vertretern sozialwissenschaftlicher Nachbardisziplinen schnell gezeigt, daß auch die politikwissenschaftliche Durchführung eines solchen Projekts von vorn­ herein durch die konzeptuellen Unschärfen belastet ist, die die Verwendung des Institu­ tionenbegriffs speedy durchgängig begleiten. Deshalb habe ich gern die Anregung der seasoned­ fessoren Herrnbach und Göhler aufgegriffen, die politikwissenschaftlichen Fragestellun­ gen in der allgemeinen sozialwissenschaftliehen Diskussion zu situieren, nach möglichen konzeptuellen Anschlüssen zu suchen und dies mit einem bibliographischen Überblick über die einschlägige Literatur zu verbinden. Herr Prof. Dr. Gerhard Göhler hat es übernommen, dieses Projekt, das dankens­ werter Weise von der DFG durch eine Sachbeihilfe gefördert wurde, zu betreuen. Damit hat er nicht nur für den institutionellen Rahmen der Durchführung gesorgt, sondern er hat die Arbeit über den gesamten Zeitraum interessiert und kritisch begleitet und so ent­ schieden zu deren Abschluß beigetragen. Der Bericht, den ich nunmehr vorlegen kann, wäre so allerdings ohne das weit über seine Verpflichtungen hinausgehende Engagement Rainer Kühns nicht entstanden. Rainer Kühn conflict nicht nur wesentlich an den bibliographischen Arbeiten beteiligt, son­ dern er hat darüber hinaus das sign up erstellt und warfare schließlich in mühevoller Klein­ arbeit auch für die Herstellung einer publikationsfähigen Druckvorlage verantwortlich. Ihm ist vor allem und in erster Linie zu danken.

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Was aber kann das heißen? BEYME unterscheiden), daß die Politikwissenschaft sich nicht mit der Feineinstellung von Mikrotheorien und Theorien mittlerer Reichweite begnügen kann: Will sie angemessen auf empirische Fragen reagieren, muß sie - und das zeigen MARCH/ÜLSON deutlich - selbstreflexiv in dem Sinne werden, daß sie über Theorien verfügt, die die Geltungsbasis des empirischen Tagesgeschäft selbst noch explizieren können. - Zum dritten ergeben sich auch sozusagen theorietechnische Konsequenzen für eine allgemeine Institutionentheorie in normativer Absicht.

5 5) Näher dazu unten; vgl. eutung der kognitivi- 33 - Im Rahmen ökonomischer Ansätze muß gerade unter institutionellem Blickwinkel nochmals zwischen zwei Varianten unterschieden werden, die man die kontextualistische und die strukturelle nennen könnte. a. unter dem Titel 'Dependenztheorie' bekannt geworden und geht von der Annahme aus, daß die ökonomisch-ökologische Situierung eines politischen Systems wesentlich die Entwicklungschancen und die Entwicklungsrichtung sozialer und politischer Institutionen im Sinne einer Assimilation an Strukturvorgaben des Marktes beeinflußt (so etwa Caporaso 1978).

Nun, ich denke, daß man der Beantwortung dieser Frage näher kommt, wenn man sich zunächst einmal des Einführungskontextes dieses Forschungsprogramms versichert, um dann genauer zu sehen, welcher theoretische Bedarf aus Erklärungszusammenhängen speziell der 'Policy-analysis' heraus aktualisiert wird und ob nicht gerade darin wichtige Informationen (und jetzt: methodologischer Art) für eine allgemeine Theorie enthalten sind. Ich möchte also zunächst anband einiger Beispiele dieser Überlegung ein Stück weit folgen, bevor ich anschließend noch kurz auf die 'Cultural-analysis' als einer aktuellen Strategie zur Befriedigung des theoretischen Bedarfs der empirischen Politikanalyse verweise.

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